Mittwoch, 13. Februar 2008

 

Endlich habe ich Zeit gefunden mal wieder was in den Blog zu schreiben. Das soll jetzt keine Ausrede sein … um es mit einem bekannten Sprichwort zu sagen: Dubai - es gibt immer was zu tun … oder war es doch Hornbach?
Ich habe schon viele Beschwerden bekommen ... aber jetzt gehts dann auch gleich los. Eins vorneweg ... meine letzten Wochen in Dubai laufen nun an. Bin schon irgendwie traurig darueber wieder hier weggehen zu muessen.
Ein Praktikum in so einem spannenden Land ist schon echt klasse. Man kann echt sagen dass sich die 6 Monate hier voll gelohnt haben ... vor allem 6 Monate Urlaubsfeeling :-)
In 3 Wochen ... also am 4.3 werde ich wieder heimkehren. Kein Sandstrand, keine Palmen, kein Sommerfeeling im Winter, keine Super-Staus. Ich denke die Rueckkehrphase wird schwerer werden als die Eingewoehnungsphase.


Was nun grob geschah ….

Vor einigen Wochen ging es ab nach Abu Dhabi …

Wenn man schonmal hier in Dubai ist dann muss man auch die Hauptstadt besuchen. Viele werden Denken .... aehh ... die Hauptstadt ist doch Dubai ... oder? Da liegen die meisten jedoch falsch. Dubai ist nur deshalb so bekannt, da der Visionaere Scheich Mohammed bin Rashid Al-Maktoum



sich so einiges einfallen lassen hat, was die Blicke nach Dubai zieht. Achja ... um zur Hauptstadt zurueckzukehren. Die Hauptstadt ist Abu Dhabi und besitzt nebenbei das meiste Oel in den VAE, und ist somit das reichste Emirat. Laut einer Schaetzung ist Abu Dhabi auch die reichste Stadt der Welt. Was man jedoch nicht auf den ersten Blick auf einer Tour durch die Stadt erkennt.





Bis ende der 60er Jahre bestand Abu Dhabi noch aus einfachen Lehmhuetten ... ohne Kanalisation und Elektrizitaet 1961 wurde die erste gepflasterte Strasse in Abu Dhabi in betrieb genommen. Nach dem Beginn der Erdoelfoerderung aenderte sich das Stadtbild schlagartig. Abu Dhabi besitzt gegenwaertig 10% der Weltoelreserven!

Wenn man schonmal in Abu Dhabi ist dann muss man auch das Emirates Palace besichtigen. Dabei handelt es sich um eines der besten Hotels der Welt. Die Baukosten betrugen geschaetzte 3 Mrd. Euro.




Geplant war der Komplex eigentlich als Tagungsstaette fuer diverse Konferenzen. Da jedoch ein wichtiger Scheich des Landes im Jahr der Fertigstellung verstrorben ist machte man ein Hotel daraus. Keine Ahnungwarum ... es ist halt so! Das Hotel ist fuer Touris zuganglich (was beim Burj Al Arab ja nicht so einfach ist).

Das Emirates Palace ist ein majestätischer Prachtbau aus pinkfarbenem Granit. Weltweit gibt es kein anderes fuer Touristen oeffentliche Gebaude was soviel Gold (insgesamt mehr als 80kg) an den Waenden kleben hat wie das Emirates Palace. Das Hotel wird von der Hotelgruppe Kempinski bestrieben. Das Kempinski Hotel in Berlin sieht dagegen wie eine kleines Vorstadt Hotel aus. In besonders schoenem Licht strahlt das Emirates Palace in der Nacht.

Was sind sechs Restaurants (Burj al Arab) unter einem Dach, wenn es auch 20 - wie im Palace - sein können. Warum statistisch nur fünf Angestellte, die sich in der Dubaier Konkurrenz um jedes Zimmer kümmern, wenn es auch sechs sein können? In Deutschlands Luxushotels liegt die Quote übrigens bei 1,5. "Wenn jemand einen Cappuccino aufs Zimmer bestellt, kommt nicht eine Tasse, sondern die Kaffeemaschine mit Bedienung

Das Hotel besitzt einen eiegenen 1,3 km langen Sandstrand.


















ie drittgrößte Moschee der Welt in Abu Dhabi (Scheich Zayed Moschee)


Am 24. Januar war es endlich soweit. Ich bekam Besuch aus Deutschland. Meine Ellis wagten einen Trip nach Dubai. Raus aus dem kalten Deutschland und rein in die Stadt mit den Superlativen. Natuerlich war die ganzen Tage ein bis ins Detail geplantes Sightseeing Programm angesagt. Von fruehs bis spaet in den Abend. Abgerundet wurde die ganze Sache mit einer ausgiebigen Shoppingtour durch die Malls. Dubai bietet viele Interessante Ecken die erkundet werden muessen!














Was gibt es noch neues? Achja ... Zur Zeit lauft hier das Shoppingfestival auf vollen Touren ... mit jeder menge Touris. Sozusagen herrscht hier gegen den Abendstunden das absolute Einkaufchaos. In den Shopping-Malls ist mit Rabatten von bis zu 75% zu rechnen. Da lohnt es sich echt mit nem leeren Koffer anzureisen. Was noch ganz nett ist ... man kan jeden Tag tolle Autos gewinnen (BMW, Mercedes, ...) wenn man bereit ist fuer ein Ticket 300 AED zu zahlen. Am Ende des Shoppingfestivals werden unter allen Teilnehmern eine Insel, ein Privatjet, jede Menge Gold und Diamenten verlost.



Vergangene Woche hatte ich noch ne kleinigkeit mit der Polizei von Dubai zu tun.
Eins vorneweg. Wenn man ein Dubai einen Unfall oder derartiges verpraktiziert dann braucht man einen Polizeiericht. Dieser Bericht wird auch benoetigt wenn es sich nur um kleine Parkrempler oder aehnliches handelt. Man darf zum Beispiel kein Auto reparieren lassen wo kein Polizeibericht vorliegt. Sonst landet man ganz schnell inter Schwedischen Gardienen. Naja .... so schlimm ist es auch nun wieder nicht, aber irgendwas lassen die sich schon einfallen.


Mein Aufenthalt neigt sich nun allmaehlich dem Ende zu. Das Urlaubsfeeling ist immer noch da ... daher bin ich schon irgendwie traurig, das Land wieder verlassen zu muessen. Kein Sandstrand, keine Palmen, kein Sommerfeeling im Winter, keine Super-Staus. Ich denke die Rueckkehrphase wird schwerer werden als die Eingewoehnungsphase.


So, das war’s mal wieder vom Emirat Dubai

Dienstag, 15. Januar 2008

 

"Land unter!" in Dubai *!&@^#%&!

In Dubai spielt das Wetter verrückt. Seit gestern regnet es ununterbrochen wie aus Eimern. Heute früh war das Chaos perfekt. Straßen und Tunnel sind gesperrt. Ganze Regionen überflutet. Versunkene Autos am Straßenrand. In fast jedem Gebäude regnet es rein. Die Häuser sind halt nicht für so eine Menge Regen ausgelegt. In den Shoppingmalls Regenet es von Dächern. Überall stehen Eimer.
Die Meteorologen sagen dass es seit dem bestehen der Vereinigten Arabischen Emirate (36 Jahre) nicht in so einem Maße geregnet hat. Und der Regen soll noch 2 Tage andauern. Na dann „Land unter“ und das in der Wüste!
Hier ein paar Bilder:




















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++Präsident George W. Bush in Dubai ++
ich glaube die Dubaianer spinnen:
am 14. Januar kam Präsident Bush zu Besuch nach Dubai, kurzerhand hat die Regierung beschlossen dass Arbeitsfrei war.


Es werden Brücken, Tunnel und die Hauptverkehrsstrasse in Dubai teilweise gesperrt.Link: gulfnews.com


Ein Tag ohne Produktivität in Dubai kostet sicherlich Milliarden. Ich frage mich wer für den Produktionsverlust aufkommt.

Hier ein paar Bilder vom 14.01 ... die sonst meist befahrene Strasse Dubais !










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Frohes Neues !

Es ist schon lange her … aber endlich habe ich mal Zeit gefunden um euch auf dem Laufenden zu halten.

Was die letzten Tage geschah …

An diesem Wochenende war hier wieder ein Event angesagt. Das zweitgrößte 24h Rennen der Welt fand in Dubai statt (das bekannteste 24h Rennen ist auf dem Nuerburgring).
Nach der Absage der Dakar-Rallye ist die "TOYO TIRES 24h of Dubai" die erste große internationale Motorsportveranstaltung des Jahres 2008. Beim Blick auf die Fahrzeuge, die bei der dritten Auflage der "TOYO TIRES 24h of Dubai" an den Start gehen werden, zeigt sich eine gleichermaßen bunte Mischung. Wie so oft bei Langstreckenrennen haben Porsche und BMW die stärkste Vertretung, aber darüber hinaus umfasst die Nennungsliste ansprechende Sportwagen wie Ferrari 430, Lotus Exige, Mazda RX7 und Nissan 350Z. Weiterhin sind Ford, Honda, Renault, SEAT und Volkswagen im Starterfeld mit dabei, ebenso die spezielle Touring Cup Silhouette. Das Debüt des Audi CR-8, der Rennversion des Audi-R8-Sportwagens, wird mit Interesse beobachtet.
Das Rennen fand in einem eigenen angefertigten Stadtteill für Motorsportveranstaltungen statt , der „Motor City Dubai“. Im Starterfeld waren 112 Teilnehmer, darunter 21 Deutsche Teams. Der Eintritt war frei. Man konnte sogar die Boxengasse besuchen. Am Abend wurde das Fahrerfeld von Starkregen überrascht. Was fuer jede Menge Rutschpartien sorgte. Am Ende gewann ein Porsche RSR. Mit 504 Runden!


Das Logo der "Motor City Dubai"


Im Hintergrund das Starterfeld mit 112 Teilnehmern


ein Blick in die Boxengasse


insgesamt waren 38 Porsche vertreten !


und jede Menge andere getunte Kisten ...


Tür zu! ... gleich gehts los!


mit 112 Teilnehmern ist es das zweitgrösste 24h-Rennen der Welt






neben Preisgeld gab es als ersten Preis einen Royls Royls


die Start-Ziel-Gerade


im Hintergrund die Wüste Dubais ... oder was davon übrig ist


ein BMW M3 E46 (3246cc) ... gefahren von einem Deutschen Team


man schenkt sich keinen Meter !


BMW E46 WTC (3400cc) ... auch ein Deutsches Team


Nissan 350Z (3498cc)


Ferrari 430 GTC (United Arabian Emirates)


Renault Mégane Trophy (3498cc)


Mini Cooper S (1598cc)


Audi R8 (4200cc)


nach 22 Stunden Fahrt ... die Strecke ähnelt einem Radiergummi


BMW 120d (1995cc)


Geschafft ... nach 504 Runden stand der Sieger fest.
das Australische Team "VIP Pet Foods" in einem Porsche 997 GT3 RSR steht als Sieger fest





Siegerehrung


das Deutsche Team hatte mit dem Porsche 997 GT3 RSR (3795cc) nicht so viel Glueck ... und landete auf dem 82. Platz


nach dem Rennen werden die Autos in Kontainer verladen ...


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Letzte Woche hat es das erste mal geregnet, seit dem ich in Dubai bin. Wenn hier ein paar Regentropfen fallen dann herrscht hier ein mittleres Chaos. In den Shopping-Malls regnet es durch die Decke, auf den Straßen herrscht ein mittleres Verkehrschaos. Zudem ist der Regen so dreckig (bzw mit Sand vermischt) so dass die Autos nach einem Regenschauer mit einer braunen Schicht überzogen sind.


... Zeit für die Waschanage!

Ende Januar beginnt hier in Dubai nun das Dubai-Shopping-Festival. Das heißt es kommen jede Menge Touristen in die Stadt (was das Verkehrschaos noch verschlimmern wird). Einen Monat lang gibt es super Rabatte auf alles. (bis 70%).

Achja … nach rund 4 Monaten alleine in der Wohnung bekomme ich Anfang Februar einen neuen Mitbewohner. Er kommt au Schweden und bleibt hier ebenfalls für 6 Monate.

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Vergangene Woche trafen sich hier in Dubai die Fußballgrößen von Inter Milan, Ajax Amsterdam, VFB Stuttgart und Internacional de Porto Alegre zu einem Freundschaftsspiel. Die „Mohammed bin Rashid International Football Championship“ sind die besten Freundschaftsspiele in der Welt (laut Organisator). Der Eintritt kostete lächerliche 5 EUR. Hier ein paar Bilder.
Der deutsche Fußball-Meister VfB Stuttgart hat beim internationalen Turnier in Dubai den dritten von vier Rängen belegt. Im «kleinen Finale» setzte sich die Mannschaft von Trainer Armin Veh 1:0 (0:0) gegen Ajax Amsterdam durch.
Das Siegtor vor rund 3000 Zuschauern schoss Alexander Farnerud in der 88. Minute mit einem Linksschuss aus 20 Metern. Sieger wurden Porto Alegre, das sich im Endspiel mit 2:1 (1:1) gegen Inter Mailand durchsetzte. Stuttgart hatten gegen die Brasilianer mit 0:1 verloren.


Das Fußballstadion "Al Wasl Club"


Fans von Internacional de Porto Alegre





Vfb Stuttgart vs Internacional de Port Alegre


buntes Pausenprogramm


die Scheichs in ihren Logen


Inter Milan vs Ajax Amsterdam

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Ausflug nach Khorfakkan

Nach eine anstrengenden Arbeitswoche musste mal wieder ein Ausflug her. Nach kurzem überlegen entschlossen wir uns nach Khorfakkan zu fahren. Dies ist ein kleiner Ort an der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate. Von Dubai fährt man rund 2 Stunden mit dem Auto durch unwirkliche Felslandschaften und Wüste. Auf dem Weg findet jede menge kleiner Dörfer mit kleinen Verkaufständen wo Einheimische sich ihren Lebensunterhalt verdienen. Sobald man mit dem Auto anhällt kommen 20 Leute auf einen zu … jeder will natürlich dass man bei ihm etwas kauft und nicht bei der Konkurrenz. Nach jeder Menge frischem Obst war unser Ziel in Reichweite. Vor uns eine unwirkliche Felslandschaft … mit Wasserfällen, Wadis (kleinen Flüssen) und jeder Menge kleiner Höhlen. Hier ein paar Bilder:


in Khorfakkan angekommen


... aus dem Nichts ergheben sich Felsformationen


zu sehen ist ein Wadi ... erkennbar an dem Grünbewuchs und kleinen Flußläufen


ein Pool ... mit ein paar Indern


man beachte die Felsformation auf der linken Seite


ein ausgebrannter Jeep ...


wenn es mal ordentlich Regnet sammelt sich das Wadi mit Wasser






ein weiterer Pool - das Wasser war jedoch zum kalt ...

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Silvester in Dubai. Ein besonderes einmaliges Erlebnis.

Zuerst haben wir eine kleine Party mit 17 Mann in meiner Wohnung gemacht - gegen 23 Uhr hieß es - ab ins Auto und auf zum Burj Al Arab. (Da bei der Feier 5 Moslems mit dabei waren und die bekannterweise kein Alkohol trinken war das Problem wer fahren soll schnell gelöst). Wer die Straßenverhältnisse in Dubai zur Rush-Hour kennt, der kann sich vorstellen wie es aussieht wenn 5x so viele Autos zum Burj Al Arab wollen.
Vor dem Burj Al Arab findet das jährlich das schönste Feuerwerk der Vereinigten Arabischen Emirate statt. Das Feuerwerk wird aus Sicherheitsgründen von Schiffen und Booten auf dem Meer gezündet. Ich muss euch sagen, das Feuerwerk vor dem Burj Al Arab war echt der Hammer! Hier ein kurzer Ausschnitt:


Ich habe noch nie so komplexes Feuerwerk gesehen. Andauern ging ein Ahhhh .... Ohhhhh ... durch die Menge.


"Vorglühen" ... danach gings ab zum Burj Al Arab


Stau in Richtung Burj Al Arab











Happy New Year 2008

Man selbst konnte jedoch keine Raketen oder ähnliches kaufen. Knaller so wie man das in Deutschland kennt sind hier verboten. Das ganze Gebiet um den Burj Al Arab war "crowded". Geschweige von den Strassen und dem Parkplatzproblem.
Das Gebiet um dem Burj sowie der ganze Strand waren total überfüllt. Ich schätze mal es war ein Inder-Anteil von 70%. Was auch die Einwohnerbild von Dubai wiederspiegelt.


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Weihnachten in Dubai … mhhh … es ist irgendwie zu warm !

Es gibt wohl keinen unpassenderen Ort um die Weihnachtszeit zu verbringen wie in einem muslimischen Land.
Am 24. und 25. Dezember war hier in Dubai ein ganz normaler Tag. D.h ein ganz normaler Arbeitstag.
Eines vorneweg. So richtiges Weihnachtsfeeling kommt bei Temperaturen von 25 Grad und Sonnenschein nicht auf. Die innere Uhr ist immer noch auf Sommer eingestellt.
In den Shopping-Malls sind in ein paar Geschäften kleine Weihnachtsbäume aufgestellt - mehr aber nicht.



Weihnachten konnte ich nicht - wie all die Jahre zuvor - im Kreise meiner Lieben feiern, da diese 3000km von mir entfernt feiern werden.
Nichts desto trotz habe ich in meiner Wohnung einen 2 Meter hohen Weihnachtsbaum aufgestellt. Der ganze kram wie Kugeln und Lichterkette und andere Weihnachtliche Accessoires waren bereits in der Wohnung. vielen Dank an meine Vormieter ;-)



Normalerweise hätte ich am 25. wie immer frühs auf Arbeit erscheinen müssen. Ich habe dann nochmal meinen big-boss nett gefragt ob ich am 25. wirklich arbeiten müsse. Er lachte und sagte: "no problem - i wish you a nice day tomorrow" und verschwand. Also blieb ich am 25. der Arbeit fern. Was macht man wenn man frei hat – richtig – erst mal ausschlafen.
Am 25. traf ich mich nun mit Harumi, Alejandra und Dragos beim Argentinier – Steak essen *einfach lecker*. Danach war KINO angesagt. bis spät in die Nacht. Am 26. hieß es wieder - auf zur Arbeit!


bis demnächst

Freitag, 21. Dezember 2007

einmal Paradies Bitte ...

Wer hat nicht schon immer mal davon geträumt auf einer einsamen Insel zu sein. Nur umgeben von Palmen, Stränden und kristallklarem Wasser.
Wer schon immer mal das Gefühl haben will - sich wie bei der Serie Lost auf eine einsame Insel mitten im Ozean zu verkriechen der ist bei den Malediven genau richtig.

Da man im Praktikum ja nicht allzu hetzen soll … und man auch mal Zeit zum entspannen finden soll und vor allem dem stressigen Alltag in Dubai entfliehen kann (muss) … haben Matthias und ich den Trip unseres Lebens gewagt.
700 km südwestlich von Indien finden sich einige der schönsten Inseln. Also hieß es vom 14. bis 20. Dezember „Ab auf die Insel“.
Nach reichlichen Recherchen haben wir und für eine Insel in den Malediven entschieden. Der Name der Insel ist Kuredu. Diese Insel liegt zirka 6 Flugstunden von Dubai entfernt … inmitten der schönsten Inselregionen der Welt. Die Insel liegt im Lhaviyani Atoll. (Dem Paradies auf Erden) !!
Zuerst ging es mit Qatar Airways von Dubai nach Qatar (Doha), von Doha weiter nach Male. Der Hauptstadt der Malediven. Vor Ort angekommen stiegen wir in Wassertaxi … also einem kleinen Flieger der einen bis zur Insel bringt.
Die Insel ist etwa 1.5 km lang und ca. 250m breit, ideal zum relaxen und wohlfühlen.

Für 7 Tage hieß es nun - ab auf die Insel. Latschen aus … die Insel ist eine reine Barfussinsel. Man braucht eigentlich nur Badeshorts, T-Shirts und ne menge Sonnencreme. Die Restaurants und Bars sind mit Sandboden ausgestattet … also heißt es auch dort …. Barfuss zum Frühstück, Mittag und Abendbrot.
Untergebracht waren wir in einer Beach Villa. Ein echt luxeriöses Teil. Das beste war das halb offene Bad … mit Blick auf Palmen. Zweimal täglich kam ein Room-Boy, der die Villa bis ins kleinste reinigte. Das nennt man „Service“.

Die Malediven eignen sich hervorragend zum Schnorcheln. Unsere Insel, welche im Lhaviyani Atoll liegt, hat ein eigenes Hausriff. Es ist schon echt beeindruckend wenn man Schildkröten, Baby-Haie und jede Menge bunter Fische zwischen jedermenge Korallen sieht.

Auf der Insel ist auch ein 6-Loch Golf Platz vorhanden. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nach einigen Golfstunden Tests komme ich jedoch zu dem Entschluss, das Golfen nix für mich ist. Erstens bekommt man übelste Rückenschmerzen (ich habe wahrscheinlich alle Anfängerfehler gemacht die man sich vorstellen kann) und zum andere braucht man jede Menge Training und eine gewisse Technik um die Bälle in eine bestimmte Richtung zu bekommen.
Da das Golfen nicht so erfolgreich war … spielten wir eben Tennis, auf dem Inseleigenen Tennisplatz. Bei tropischen Temperaturen ähnelte das jedoch eher einem Saunagang als einem Match.

Die Luftfeuchtigkeit erscheint mit durchschnittlich 80 % recht hoch, ist jedoch dank einer ständigen Brise vom Meer her im Allgemeinen gut zu vertragen. Tagsüber klettern die Temperaturen auf ca. 35°C … Nachts dagegen sinken die Temperaturen kaum unter 25°C.


Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen …


Die Landesflagge der Malediven


mit solch einem Gerät ging es auf die Insel


es eine echt tolle Erfahrung mit nem Flugzeug aufm Wasser zu landen


Die Haupstadt der Malediven (Male), hier wohnen rund 100.000 Einwohner dicht gedrängt.


... in der Luft ging es vorbei an reichlich schönen Inseln


... diese wäre auch nicht schlecht ...


zwischendurch immer kleine Atolle


das war für 7 Tage unsere Insel (Kuedu)


auf Kuredu angekommen ...


... das Insel-feeling kann beginnen


Palmen wohin man schaut ...


... und schneeweiße Strände mit superfeinem Sand


... einfach nur genießen ...


... kleine Geschäfte mit Souvenirs


... ohne Worte ...




zu sehen sind die Restaurants ... das Essen war echt Spitze !


Beach-Villen


wer möchte bei diesem Blick nicht auf der Insel bleiben





traditionelle Hütten


von den Palmen viel ab und zu auch mal eine Kokusnuss ...


Satelittenstation mit Sendemast






unsere Beach Villa


die etwas kleineren und älteren Beach Bungalows


Wasser Villen ... jedoch ohne direkten Strand


der Weg zur Rezeption ... mitten entlang an üppigen Grün


wenn schon Weihnachtsstimmung ... dann aber richtig !


Unterwasserbilder ...
















Sonntag, 9. Dezember 2007

Nichts fuer Schwache Nerven ...

Dieses Wochenende war Action angesagt.... wobei mit dem Speedbootrennen letzte Woche der Action-Faktor schon ziemlich hoch war!

Bereits zum dritten Mal in Folge blickt die gesamte Trendsport-Welt nach Dubai. Vom 6. bis 8. Dezember traf sich die Skateboard-, BMX- und Moto-X-Elite in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu den X-Games-Dubai. Das bedeutete Extremsport-Elite am Persischen Golf.

Rund 30.000 Zuseher bewunderten die Extremsportler aus drei Sportarten. In diesem Jahr wurde das erste Mal um Preisgeld und Medaillen gekämpft. Somit war man Zeuge des Beginns einer neuen „Olympiade“.
Das gute war dass ich und Dragos V.I.P Karten hatten. Somit hatten wir ein Super Blick über den gesamten Pakour. Natürlich inklusive luxuriöser Mittagsverpflegung, Butler, …

Die X-Games fanden in der Dubai Festival City statt. Auf dem knapp 400 Hektar großen Gelände war ein überdimensionaler Skatepark, eine Vert Ramp und eine Motocross Schanze zu finden.

Das Highlight war natürlich das Motocross Best Trick Event. Wie der Name schon verrät, geht es in dieser Disziplin um den "Best Trick". Das Event ist auch bekannt als Big Air. Auf der enormen Sprungschanze hat jeder Fahrer jeweils drei Sprünge um die Juroren zu beeindrucken. Ein Fahrer meinte es zu gut ... seht am besten selbst (siehe Video).


Die X-Games in Dubai




... der Skatepark ... hier wurde das Können vorgrführt ...






an der Vert-Ramp ging es hoch hinaus ...


... mit diversen Flugeinlagen










... böser Sturz ...


...





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Am darauf folgenden Tag fuhr machte ich mit Dragos nen Ausflug. Da die Girls aus Mexiko arbeiten mussten, machten wir uns alleine auf die Reise.
Wer in der Umgebung um Dubai schon immer einmal in Felsenschluchten baden oder sich entspannen will der kommt um den Ort Hatta nicht herum. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Hatta Pools. Die Anreise zu den Hatta Pools ist schon das reinste Abenteuer. In einem Reiseführer war zu lesen dass es möglich ist die Hatta Pools mit einem normalen Salooncar zu besuchen ... wobei man sich die Sache dann lieber doch 2-mal überlegen sollte ... da an einigen Stellen die Bodenfreiheit einen 4x4 erwünscht ist. Als Anmerkung im Reiseführer war zu lesen dass es ratsam ist die letzten Meter zu Fuß zurückzulegen ... was uns jedoch nicht abhielt es mit unserem Auto bis zum Ende zu versuchen. Aber wer hört schon auf einen Reiseführer ;-).
Dragos und ich fuhren nun gemütlich in unserem Chevrolet die Schotterpiste entlang ... uns begegneten auf der Piste zu den Pools nur 4x4 ... später stellte sich heraus dass wir dass einzigste normale Auto hatten ... also keinen 4x4.

Glücklich an den Pools angekommen suchten wir nun eine gemütliche Stelle zum relaxen. Das Wasser war jedoch schon ziemlich kühl ... sodass wir uns entschlossen haben die Gegend ein wenig zu erkunden ... mehr siehe Bilder...



Die Gegend um Hatta besitzt vielfältige Gebirgsformtionen


... der Weg / Piste zu den "Hatta-Pools"


angekommen zeigten sich tiefe Schluchten auf ...


... wenn es mal regnen sollte fuellen sich diese in Sekunden, da das Wasser auf dem trockenen Boden nicht versickern kann


in manchen Felsschluchten sammelte sich da Wasser ... perfekt fuer ein erfrischendes Bad


kurze Unsicherheit ... wo ist gleich Dubai?


eine unwirkliche Gegend ...


Die Gegend war yu vergleichen mit einer "Marslandschaft"











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Am 14. Dezember gehts nun auf die Malediven ... Postkartenwünsche an jan-in-dubai (at) web.de


... auf diese Insel namens "Kuredu" gehts ...

Montag, 3. Dezember 2007

Power Boat Chamionship in Dubai

Am Wochenende fand in Dubai die „Class 1 World Powerboat Championship“ statt. Wer sich darunter nix vorstellen kann … hier handelt es sich um die Rennboote die mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit übers Wasser rasen.

Der Eintritt war frei, da der Scheich von Dubai die ganze Sache sponsert.

Wie gesagt, bei dieser Veranstaltung handelt es sich um die Formel 1 auf dem Wasser. Die Boote haben entweder Lamborghini Motoren (8.2 Liter) oder mit Sterling Motoren. Das heißt pro Motor sind das um die 900 PS! Man kann sich vorstellen was die für einen Lärm machen … Die Parkour befand sich vor der Palm Jumeirah (eine Inselgruppe in Form einer Palme)

Hier ein paar Bilder …


um diese Pokale ging es ...


ein Sohn von Scheich Maktoum und seine Gefolgschaft


die Boxengasse ... fertigmachen zum Start ...


los gings ... mit einem tiefen Blubbern der Motoren ...


ein Boot des Negotiator-Teams in Action


es wurde kein Meter verschenkt !


... im Hitergrund die Palm-Jumeirah

Dienstag, 27. November 2007

"Großes Tennis"

Am Wochenende war mal wieder ein Event in Dubai angesagt (The Legends Rock Dubai). Im Dubai-Tennis-Stadion gaben sich Ehemalige Größen des Tennis-Sports die Klinke in die Hand. Darunter Jim Courier, Michael Stich, Pat Cash, Thomas Muster, … um nur einige zu nennen.
Ich besuchte an diesem Tag 2 Spiele. Ein Doppel und das Einzelfinale.
Das Doppel bestritten Bahrami/Cash vs. Pioline/Pernfors. Das Doppel war vielmehr davon geprägt die Gegner mit Verwirrungstaktiken zu bekämpfen. Vor allem Mansour Bahrami ist für seine Späße auf dem Platz bekannt (siehe Video).
Neben etlichen „Kunsteinlagen“ fürs Auge stand vor allem die Unterhaltung der Zuschauer dabei im Vordergrund.
Das Einzel zwischen Courier und Haarhuis war hingegen unspektakulär. Die Bälle flogen nur so über den Platz. Am Ende gewann Haarhuis. Vermutlich hat das Preisgeld in Höhe von 50,000$ die beiden Herren die ganze Sache etwas versteift spielen lassen.



Das Dubai-Tennis-Stadion ... direkt neben dem Dubai Aviation Club



Im Stadion kochte die Stimmung ... alle waren heiß auf das "Spaß-Doppel"


Mikael Pernfors (SWE) & Cedric Pioline (FRA)


Mansour Bahrami (IRI) ... wer ihn einmal live spielen sehen hat ist von ihm begeistert


Pat Cash (AUS)


... desöfteren gab es Pausen ... da Bahrami mal wieder seine Eigenheiten hatte ... (Telefonate mitten im Spiel, Manipulation des Netzes, ... und etliche Verwirrungen des Gegners)




... leider war das Doppel nur fuer einen Satz ausgelegt ...


Jim Courier (USA)



Paul Haarhuis (NED)


... das Spiel wurde auch im TV übertragen ...


keine Ahnung wer die Herren sind ... ich dachte sie sind wichtig ... daher das Foto!


Paul Haarhuis als Glücklicher Gewinner ... das Preisgeld von 50,000$ geht an ihn

Montag, 19. November 2007

Burj Dubai

Es wird Zeit Dubai etwas näher vorzustellen. Über was wird zur Zeit in Dubai am meisten gesprochen? Über die Hitze? Nee! Über die Palmen? Mag sein … aber zur Zeit wird viel über das höchste Gebäude der Welt geredet.
Seit Juli 2007 ist der Burj Dubai das höchste Gebäude der Welt. Damit ist Dubai mal wieder ein weiterer Paukenschlag gelungen.
Es ist bereits heute das höchste freistehende Bauwerk der Welt mit dem höchsten Dach, dem höchsten nutzbaren Stockwerk, der höchsten Gebäudestruktur und der größten absoluten Höhe.
Damit hat der Burj Dubai den Taipeh 101 (509 m) als bisher höchstes Gebäude (Nach internationaler Vereinbarung: Höhe der Gebäudestruktur), den Sears Tower (527 m) als bisher absolut höchstes Gebäude (Höhe bis Antennenspitze) und den CN Tower (553 m) in Toronto als bisher höchstes nicht abgespanntes Bauwerk abgelöst.

2004 startete man mit den ersten Baumaßnahmen.
Der Burj Dubai soll um die 800 bis 950m hoch werden - wobei die genaue Höhe geheim gehalten wird. Wer schon mal im Berliner Fernsehturm war kann sich vielleicht ausmalen wie hoch der Burj Dubai werden Soll. Die Besucherplattform im Berliner Fernsehturm ist etwa bei 205m. Der Burj Dubai wird also etwa 4x so hoch. Der Eiffelturm misst gerade mal 324 Meter einschließlich Antenne.
Insgesamt sollen ca. 180 Stockwerke zur Verfügung stehen. Zurzeit wird im 3-Schichtbetrieb gearbeitet. Etwa jeden 4. Tag kommt ein neues Stockwerk hinzu.
Bei der Planung des Burj Dubais hat man sich etwas einfallen lassen. Einigen Angaben zufolge wird das Gebäude zudem aufstockbar sein, wodurch Vermutungen zufolge Höhen bis zu 980m erreicht werden könnten.
Zur Zeit ist man bei etwa 600m Höhe angelangt. Es fehlen also noch mal eben 200m. Der Burj Dubai soll gegen Ende Juni 2009 fertig gestellt werden.

Der Burj Dubai wird einen enormen Energieverbrauch haben. Das Problem liegt nicht darin den Turm zu heizen ... sonders die Etagen mit Klimaanlagen kühl zu halten.

Und wer bezahlt den Turm überhaupt (rund 2 Milliarden US Dollar)?
Die königliche Familie von Dubai bezahlt den Bau des Turmes ganz allein.
Die Arbeiter die den Turm hochziehen verdienen rund 6 US Dollar am Tag! Man stelle sich vor wie die Kosten für den Bau explodieren würden wenn die Arbeiter 6$ pro Stunde verdienen würden.

In dem Turm sollen Hotels, Apartments, Büros, Shopping-Malls platziert werden. jedes 20. Stockwerk ist für Logistik eingeplant. Die Apartments waren bereits nach 8 Stunden nach Angebotsöffnung verkauft.

Im Jahr 2012 soll ein noch höheres Gebäude in Dubai fertig gestellt werden. Der "Al Burj" soll mindestens 1050 hoch werden.

jetzt mal ein paar Bilder vom Burj Duabi.


so soll das neue Stadtgebiet "Downtown" aussehen


der Burj Dubai ... zur Zeit ist man beim 160. Stockwerk angekommen


... Betoniert wird nur nachts — wegen der enormen Tagestemperaturen würde der frische Beton sonst Schaden nehmen




... man koennte denken man fliegt im Flugzeug .... bei der Höhe ...










viele Grüße aus Dubai

Jan

Dienstag, 6. November 2007

SKI DUBAI

gestern war es nunmal soweit. Ein Besuch im Ski-Dubai war angesagt. Als erstes muss man zur "Mall of the Emirates" fahren. In dieser Mall ist gleichzeitig die Skihalle angebaut. Nach erfolgreicher Parkplatzsuche traf ich mich mit Matthias (D) und Anna (A).

So ... rein in die Halle, 30 EUR bezahlt (fuer 2 Stunden), Klamotten gewechselt, Skier ausgeliehen ... und rein in die Kälte. Mann muss sich das so vorstellen ... draussen sinds ca 35 Grad. Drinne in der Halle -4! Da ziehen sich erst mal sämtliche Poren zusasammen.
Die Strecke ist ca. 400m lang ... d.h. man ist in ungefähr 40-50 Sekunden unten. Man schafft es auch in 30! Der Höhenunerschied beträgt etwa 60m. Es war ein echt super Erlebnis - in Dubai Ski zu fahren! Jedoch war es auch etwas zu kalt. Ich empfehle echt Handschuhe, Muetze und Schal mitzunehemn ... diese sind nicht mit im Verleih enthalten!

Hier die Bilder.















































Dann gibt es noch eine Neuigkeit. Vom 14. bis 20. Dezember mache ich urlaub auf den Malediven. Hier ein Bild von der Insel ...



so ... das wars von mir ...

bis demnächst

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